Für Ihre Gesundheit

Medizinische Leistungen

Unsere Schwerpunkte

Hausärztliche Betreuung

Individuelle und umfassende Versorgung für die ganze Familie.

Akutsprechstunde

Schnelle Hilfe bei akuten Beschwerden – ohne lange Wartezeit.

Prävention & Vorsorge

Check-ups, Impfungen und Früherkennung.

Beratung & Therapie

Kompetente Beratung und individuelle Behandlungskonzepte.

Für Ihre Gesundheit – heute und in Zukunft.

Unsere Leistungen im Detail

Vorsorge hilft, Krankheiten zu verhindern oder früh zu entdecken. Wir besprechen alters- und situationsgerecht, welche Untersuchungen und Impfungen sinnvoll sind, und planen mit Ihnen verständlich und ohne Zeitdruck.

  • Impfungen:
    Prüfung des Impfpasses, Auffrischungen (z. B. Tetanus, Diphtherie, Pertussis), Grippe- und Pneumokokkenimpfung, Reiseimpfungen inkl. Bescheinigungen.
  • Check-ups:
    Vom Basis-Check bis zur erweiterten Vorsorge – wir erklären Nutzen, Grenzen und Intervalle klar und verständlich.
  • Reisemedizin:
    Individuelle Impf- und Vorsorgepläne je Reiseziel, Hinweise zu Malariaprophylaxe, Trinkwasser- und Sonnenschutz.

Chronische Krankheiten brauchen Struktur: verständliche Aufklärung, klare Ziele und regelmäßige Kontrolle. Wir begleiten Sie langfristig – medizinisch und praktisch im Alltag.

  • Diabetes-Management:
    Schulung zu Ernährung, Bewegung und Medikamenten; sichere Mess- und Spritztechnik; realistische Ziele statt Verbote.
  • Kardiovaskuläre Risikofaktoren:
    Beratung zur primären und sekundären Prävention, Berechnung ihres persönlichen Risikos und kontinuierliche Betreuung
  • Medikationscheck:
    Überblick über alle Medikamente, Erkennen von Wechselwirkungen und Nebenwirkungen. Prinzip: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Wir sind erste Anlaufstelle bei akuten Beschwerden und koordinieren Ihre Behandlung – von der Einweisung bis zur Nachsorge.

  • Wundversorgung:
    Säubern, Versorgen, Verbände/Nahtkontrollen, Behandlung chronischer Wunden mit modernen Verfahren.
  • Vor- und Nachsorge:
    OP-Risikoeinschätzung, Medikationsplananpassung, Medikamenten- und Blutdruckanpassung, Reha- und Physiotherapieempfehlungen.
  • Hausbesuche:
    Wenn der Weg zu uns nicht möglich ist, kommen wir zu Ihnen – nach Absprache.

Im Alter zählen Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Wir beurteilen Stärken und Risiken und stimmen die Versorgung mit Angehörigen und Diensten ab.

  • Umfassende Untersuchung im höheren Lebensalter (geriatrisches Assessment)
    Diese strukturierte Untersuchung bewertet Beweglichkeit, Gedächtnis, Alltagsfähigkeit, Sturzrisiko, Ernährung und Medikation. Auf dieser Basis leiten wir konkrete Empfehlungen und Behandlungsmaßnahmen ab – mit dem Ziel, Selbstständigkeit zu erhalten und Komplikationen frühzeitig zu vermeiden.
  • Palliative Begleitung:
    Auch wenn Heilung immer das oberste Ziel medizinischer Behandlung bleibt, gibt es Situationen, in denen die Linderung belastender Beschwerden und der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund stehen. Wir begleiten medizinisch, beraten zu vorausschauender Behandlungsplanung und koordinieren die Zusammenarbeit mit Pflege, ambulanten Hospizdiensten und dem persönlichen Umfeld. Für Sie bedeutet das: weniger belastende Symptome, klare medizinische Entscheidungen und eine verlässliche Koordination – damit Sie möglichst selbstbestimmt und entlastet durch diese Krankheitsphase gehen können.

Diese Verfahren zeigen Funktion und Struktur Ihrer Organe – ohne Operation. Sie helfen bei unklaren Beschwerden und bei der Verlaufskontrolle bekannter Erkrankungen.

  • EKG:
    Misst die elektrische Herzaktivität und erkennt Herzrhythmusstörungen wie z.B.: Vorhofflimmern – schnell, sicher und schmerzfrei.
  • Ultraschall (Sonografie):
    Sicheres Bildverfahren für Bauchorgane, Schilddrüse, Gefäße – ohne Strahlenbelastung.
  • Spirometrie:
    Test der Lungenfunktion, wichtig bei Asthma, COPD oder unklarer Luftnot.
  • Belastungsergometrie:
    Herz-Kreislauf-Test unter Bewegung – deckt Probleme auf, die in Ruhe nicht sichtbar sind.

Ziel ist, Risiken früh zu entdecken und rechtzeitig gegenzusteuern. Wir erklären, welche Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll sind – und warum.

  • Krebsvorsorge:
    Prostata-Check (ab 45 J. Männer), Darmkrebsvorsorge (Stuhltest/Spiegelung – altersabhängig). Nutzen und Intervalle erläutern wir verständlich.
  • Arriba-Risikorechner:
    10-Jahres-Risiko für Herzinfarkt – auf Basis Ihrer Werte. Daraus leiten wir sinnvolle Maßnahmen ab.

Manche Auffälligkeiten treten nur phasenweise auf – z. B. in der Nacht oder unter Stress. 24-Stunden-Messungen machen solche Muster sichtbar.

  • Langzeit-Blutdruck:
    Tages- und Nachtprofil zur sicheren Diagnose und Therapieanpassung bei Hypertonie.
  • Langzeit-EKG:
    Erkennt vorübergehende Rhythmusstörungen (z. B. Vorhofflimmern) zuverlässig.

Blut-, Urin- und ggf. Stuhluntersuchungen liefern wichtige Hinweise auf Entzündungen, Mangelzustände oder Organbelastungen. Wir erklären die Ergebnisse verständlich – inklusive Handlungsoptionen.

  • Basiswerte:
    Blutbild, Leber/Niere, Elektrolyte, Schilddrüse – für Abklärung und Verlaufskontrolle.
  • Erweiterte Profile:
    Je nach Fragestellung (z. B. Vitamine, Rheumafaktoren, spezifische Marker) – zielgerichtet statt „Gießkanne“. Bitte beachten Sie: ggf. Selbstzahlerleistungen.

Pflichtuntersuchungen und Atteste fertigen wir strukturiert und zügig an – mit klaren Hinweisen zu Gültigkeit und Anforderungen.

  • Jugendarbeitsschutz:
    Tauglichkeitsprüfung vor Ausbildungsbeginn (unter 18 Jahren).
  • Fahreignung:
    Medizinische Einschätzung bei bestimmten Klassen oder Vorerkrankungen.

Chirotherapie (manuelle Medizin) behandelt funktionelle Störungen von Wirbelsäule und Gelenken. Durch gezielte Handgriffe werden Blockierungen gelöst, die Beweglichkeit verbessert und schmerzende Strukturen entlastet. Ziel ist nicht „Einrenken“, sondern die normale Gelenkfunktion behutsam wiederherzustellen.

  • Nutzen:
    Weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit, bessere Haltung und Alltagsfunktion; oft geringerer Bedarf an Schmerzmitteln.
  • Typische Beschwerden:
    „Hexenschuss“, Nackenverspannung, Kopfschmerz aus der HWS, ISG-Probleme, funktionelle Schulter-/Rippenbeschwerden.

Vor jeder Behandlung prüfen wir Bewegung, Muskulatur und Nervenfunktion und schließen Risiken aus. Die Techniken sind kurz, präzise und werden verständlich erklärt.

  • Sicherheit:
    Keine ruckartigen „Gewaltgriffe“. Die Technik wird an Alter, Beweglichkeit und Befund angepasst.
  • Dauer:
    Meist wenige Sitzungen nötig; bei Rückfällen ergänzen wir Eigenübungen statt Endlos-Terminen.

Chirotherapie hilft bei funktionellen Problemen, ersetzt aber keine Behandlung akuter Verletzungen.

  • Geeignet:
    Blockierungen ohne neurologische Ausfälle, muskuläre Dysbalancen, haltungsbedingte Beschwerden.
  • Nicht geeignet:
    Frakturen, Tumoren, Infektionen, akute Bandscheibenvorfälle mit Ausfällen, schwere Osteoporose.

Kurze, regelmäßig durchgeführte Übungen stabilisieren den Erfolg und beugen Rückfällen vor.

  • Empfehlungen:
    Sanfte Mobilisation/Dehnung, ergonomische Tipps für Arbeitsplatz und Alltag, langsamer Belastungsaufbau.

Ernährungsmedizin verbindet medizinisches Wissen mit alltagstauglichen Ess-Strategien. Ziel ist, Gewicht, Blutdruck, Blutfette, Blutzucker und Verdauung nachhaltig zu verbessern – ohne starre Diäten.

  • Nutzen:
    Mehr Energie, besseres Wohlbefinden, geringeres Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen; oft weniger Medikamente nötig.
  • Was wird gemacht?
    Analyse von Gewohnheiten und Laborwerten, individueller Plan (z. B. mediterran, proteinbetont), Einkauf/Meal-Prep-Tipps, Strategien gegen Heißhunger.

Wir starten mit einer strukturierten Anamnese. Laborwerte helfen, den Plan passgenau zu gestalten.

  • Labor:
    Blutzucker/HbA1c, Lipide, Leber/Niere, ggf. Vitamin D/B12, Schilddrüse.
  • Ziele:
    Realistische Gewichts- und Gesundheitsziele, Wochenstruktur, flexible Lösungen für Beruf, Familie und Feiern.

Wir kombinieren, was wissenschaftlich gut belegt ist – individuell und ohne Dogmen.

  • Ernährung:
    Kaloriendefizit ohne Hunger, ausreichend Eiweiß, viel Gemüse/Ballaststoffe; Intervallfasten nur bei Eignung.
  • Verhalten:
    Umgang mit Stress- und Snack-Situationen, Essrhythmus, Schlaf.
  • Bewegung:
    Einfaches Kraft- und Ausdauer-Grundprogramm, alltagstauglich steigerbar.
  • Supplemente/Medikation:
    Gezielt und nur bei Nutzen – keine „Vitamincocktails auf Verdacht“.

Anfangs enger Kontakt, später größere Abstände. Wir besprechen transparent, was Kasse übernimmt und was als Selbstzahlerleistung (GOÄ) anfällt.

  • Kontrolle:
    Gewicht, Umfang, Blutdruck; bei Bedarf Labor-Nachkontrollen.
  • Kostenklarheit:
    Vorab-Information zu Leistungen und Abrechnung.

Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Heilmethode. Dabei werden sehr feine, sterile Nadeln vorsichtig an genau definierten Punkten in die Haut gesetzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) fließt die Lebensenergie („Qi“) entlang von Leitbahnen („Meridianen“). Störungen dieses Flusses gelten als Auslöser von Beschwerden. Das Setzen der Nadeln soll Blockaden lösen, den Energiefluss harmonisieren und damit die Selbstheilungskräfte anregen.

  • Wie wirkt das aus moderner Sicht?
    Durch die Nadelung werden Nervenendigungen in Haut und Muskulatur stimuliert. Dies kann Schmerzweiterleitung dämpfen, Muskelspannung regulieren und das vegetative Nervensystem beruhigen – Effekte, die wissenschaftlich gut nachvollziehbar sind.
  • Wofür kann es hilfreich sein?
    Linderung bei chronischen Rücken-/Nackenschmerzen, Kniearthrose, Spannungskopfschmerz/Migräneprophylaxe sowie funktionellen Beschwerden wie muskulären Verspannungen oder Stresssymptomen.

Nach einem kurzen Gespräch und der Auswahl passender Punkte werden Einmal-Nadeln 0,5–2 cm tief gesetzt. Ein leichtes Ziehen, Wärme- oder Druckgefühl („De-Qi“) ist normal und erwünscht.

  • Dauer & Serie:
    Pro Sitzung ca. 20–30 Minuten. Häufig 6–10 Sitzungen im Wochenrhythmus, je nach Beschwerdebild.
  • Verträglichkeit:
    Gelegentlich kleine Blutergüsse, kurzzeitige Müdigkeit oder Kreislaufreaktionen. Ernsthafte Nebenwirkungen sind selten.

Akupunktur ist ein ergänzendes Verfahren. Sie ersetzt keine notwendige Basistherapie, kann diese aber sinnvoll unterstützen.

  • Besonders sinnvoll:
    Chronische Schmerzen des Bewegungsapparats, Spannungskopfschmerz, Migräneprophylaxe, muskuläre Verspannungen.
  • Bitte vorher sagen:
    Blutverdünner, Gerinnungsstörung, Schwangerschaft, Neigung zu Ohnmacht.

Bitte nicht nüchtern kommen und bequeme Kleidung wählen. Nach der Sitzung kurz ausruhen; am selben Tag intensiven Sport meiden.

  • Kostenerstattung:
    Je nach Kasse und Diagnose (z. B. chronische LWS-Schmerzen, Kniearthrose) kann eine Übernahme möglich sein. Sonst Selbstzahler nach GOÄ – transparent und vorab besprochen.

IGeL sind medizinische Zusatzangebote, die außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen liegen. Sie sind freiwillig und werden dann sinnvoll, wenn Sie mehr Vorsorge oder eine genauere Abklärung wünschen, als die Kasse regulär bezahlt. Wir empfehlen nur Leistungen, deren Nutzen wir plausibel erklären können – ohne Verkaufsdruck.

  • Wofür können IGeL gut sein?
    Individuelle Vorsorge, erweiterte Diagnostik, reisemedizinische Absicherung, Atteste/Tauglichkeitsnachweise. Immer mit transparenter Aufklärung.
  • Wichtig zu wissen:
    Nicht jede Zusatzuntersuchung verbessert die Gesundheit. Manche Tests können Zufallsbefunde erzeugen und weitere Abklärungen nach sich ziehen. Wir besprechen Chancen und Grenzen offen.

Eine Auswahl häufig nachgefragter Leistungen. Der genaue Umfang wird individuell vereinbart.

  • Erweiterte Vorsorge:
    Individuelle Check-ups über die Kassenleistung hinaus, zusätzliche Blutwerte (z. B. Vitamin D/B12, erweiterte Fettstoffwechsel-Parameter), Wunsch-Ultraschall ohne akuten Anlass.
  • Reisemedizin & Impfungen:
    Beratung zu Länderrisiken, Impfempfehlungen inkl. Bescheinigungen, internationale Impfpässe, ggf. Malariaprophylaxe-Beratung.
  • Atteste & Tauglichkeit:
    Sport-, Taucher- oder Arbeitsplatz-Tauglichkeit, Führerschein-/Fahreignungsatteste, Wunschbescheinigungen für Schule/Arbeit/Versicherung.
  • Diagnostische Ergänzungen:
    Langzeit- oder Zusatzmessungen, wenn nicht medizinisch zwingend veranlasst; EKG/Ultraschall als Wunschleistung.

Transparenz vom ersten Gespräch bis zum Ergebnis.

  • 1. Beratung & Indikation:
    Wir klären Ihr Ziel (z. B. Beruhigung, Risikoabschätzung, Reisetauglichkeit) und prüfen, ob die Leistung wirklich sinnvoll ist.
  • 2. Aufklärung & Alternativen:
    Nutzen, mögliche Risiken (z. B. Zufallsbefunde), Grenzen und verfügbare Kassenalternativen werden verständlich erklärt.
  • 3. Kostenübersicht:
    Wir halten für Sie in der Praxis eine aktuelle Preisliste bereit.
  • 4. Durchführung:
    Termin, Untersuchung/Impfung/Attest. Dauer und Vorbereitung (z. B. nüchtern?) sprechen wir vorher ab. Bitte beachten Sie, dass eine Zahlung mit EC-Karte nicht möglich ist.
  • 5. Ergebnis & Empfehlung:
    Wir besprechen Befunde verständlich, leiten sinnvolle Schritte ab – und vermeiden Überdiagnostik.

IGeL werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat abgerechnet. Die gesetzliche Krankenkasse erstattet in der Regel nicht. Private Kassen übernehmen abhängig vom Tarif.

  • Vorab-Kostentransparenz:
    Keine versteckten Gebühren.
  • Rechnung & Nachweise:
    Sie erhalten eine GOÄ-Rechnung und auf Wunsch eine medizinische Begründung für Ihre Unterlagen/Versicherung.
  • Zahlung:
    Die Zahlung erfolgt über unseren Abrechnungsdienstlesiter Medas factoring GmbH.

Ihre Gesundheit hat Vorrang vor „mehr Leistung“. Wir handeln nach medizinischem Nutzen – nicht nach Menge.

  • Informierte Entscheidung:
    Sie entscheiden frei – nach klarer Aufklärung über Nutzen, Risiken und Alternativen.
  • Datenschutz & Hygiene:
    Untersuchungen erfolgen nach aktuellen Hygiene- und Datenschutzstandards.
  • Keine unnötigen Tests:
    Wir raten von IGeL ab, die in Ihrem Fall keinen Mehrwert bieten.

Gut vorbereitet sparen Sie Zeit – und wir können zielgenauer beraten.

  • Bitte mitbringen:
    Impfpass, Medikamentenliste, Vorbefunde/Labor, Reiseland & -dauer (bei Reiseberatung), ggf. Arbeitgeber-/Vereinsformulare.
  • Wann zahlt die Kasse doch?
    Wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht und die Leistung Teil der Regelversorgung ist. Dann rechnen wir natürlich über die Krankenkasse ab.
  • Noch Fragen?
    Wir beraten Sie gern vorab kurz telefonisch oder in der Sprechstunde, ob eine IGeL in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Zusatzqualifikationen sind anerkannte ärztliche Weiterbildungen über die Facharztqualifikation hinaus. Sie zeigen, in welchen Bereichen sich unsere Ärzt:innen zusätzlich spezialisiert haben – z. B. für spezielle Behandlungsansätze, besondere Patientengruppen oder anspruchsvolle Versorgungssituationen. Welche Zusatzqualifikation in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam – verständlich, realistisch und ohne unnötige Maßnahmen.

Naturheilverfahren unterstützen die Selbstheilungskräfte des Menschen und regulieren infolge der ihnen eigenen Wirkweise die Funktionen des menschlichen Organismus. Sie sind damit eine sinnvolle, effektive und nebenwirkungsarme Ergänzung der konventionellen Medizin. Eine wesentliche Indikation liegt auch im Bereich der Prävention. Zu den natürlichen Behandlungsweisen zählen Anwendungen mit Wasser, Luft und Licht in Verbindung mit Wärme und Kälte, gesundheitsfördernde Bewegungsarten, eine sinnvolle Ernährung und der Einsatz von Heilpflanzen. Ergänzung: Naturheilverfahren ersetzen keine notwendige Abklärung oder Akuttherapie, können diese aber gezielt unterstützen.

  • Schwerpunkte:
    Wärme-/Kälteanwendungen, Wasseranwendungen, Licht/Luft, Bewegung und Ordnung im Alltag, Ernährungsimpulse sowie Heilpflanzen (Phytotherapie) – individuell abgestimmt.
  • Typische Anlässe:
    Prävention, Stress- und Erschöpfungsthemen, funktionelle Beschwerden (z. B. Verspannungen), Unterstützung bei chronischen Erkrankungen – nach ärztlicher Abklärung.

Eine palliativmedizinische Behandlung kann Patient:innen, die an einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden und eine begrenzte Lebenserwartung (aufgrund Krankheit oder Alter) haben, angeboten werden. Im Vordergrund stehen die Beherrschung von Schmerzen und anderen Krankheitsbeschwerden (z. B. Übelkeit, Angst etc.) sowie die Lebensqualität (subjektives Wohlbefinden, Wünsche und Ziele). Eine weitere wesentliche Komponente ist die Begleitung und Unterstützung der Angehörigen. Ergänzung: Palliativmedizin ist aktive Behandlung – mit dem Ziel, Belastungen zu lindern und Sicherheit im Alltag zu geben.

  • Leistungen:
    Schmerz- und Symptomkontrolle, Anpassung von Medikamenten, Krisen-/Notfallplanung, Unterstützung bei belastenden Situationen sowie vorausschauende Planung (z. B. Therapiezielgespräche, Orientierung zu Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht).
  • Zusammenarbeit:
    Abstimmung mit Angehörigen, Pflegediensten, Hospizdiensten und bei Bedarf spezialisierten Palliativteams (SAPV) sowie Fachärzt:innen/Kliniken.

Abhängigkeitserkrankungen sind schwere chronische Krankheiten, die zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und vorzeitiger Sterblichkeit führen können. Mit dem Begriff „Sucht“ sind (laut Bundesministerium für Gesundheit) nicht nur Abhängigkeitserkrankungen gemeint, sondern auch riskante, missbräuchliche und abhängige Verhaltensweisen in Bezug auf Suchtmittel (z. B. Nikotin, Alkohol, Schlafmittel, Heroin) sowie nichtstoffgebundene Verhaltensweisen (z. B. Glücksspiel). Die suchtmedizinische Grundversorgung umfasst Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit einer Suchterkrankung. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass bei einer Suchterkrankung häufig auch das soziale Umfeld (Familie, Freundschaften, Kolleg:innen) mit betroffen ist. Ergänzung: Hilfe ist vertraulich und kann niedrigschwellig beginnen – auch wenn „noch keine Abhängigkeit“ sicher feststeht.

  • Unterstützung:
    Gespräch und Einschätzung, Screening/Diagnostik, Motivation und Behandlungsplanung, medizinische Begleitung (z. B. Schlaf, Blutdruck, Leberwerte) sowie Rückfallprophylaxe – abgestimmt auf Ihre Situation.
  • Weiterbehandlung/Netzwerk:
    Vermittlung und Koordination mit Suchtberatung, Psychotherapie, Entgiftungs-/Entwöhnungseinrichtungen, Fachärzt:innen und Selbsthilfeangeboten.

Eine Krebserkrankung verändert oft schlagartig den Alltag. Psychoonkologie unterstützt dabei, mit Angst, Anspannung, Schlafproblemen, Erschöpfung oder belastenden Gedanken besser umzugehen – begleitend zur medizinischen Therapie. Ziel ist Stabilität, Orientierung und möglichst viel Selbstbestimmung im Umgang mit der Erkrankung.

  • Inhalte:
    Entlastende Gespräche, Krisenintervention, Strategien gegen Angst/Anspannung, Schlaf- und Stressmanagement, Unterstützung bei Entscheidungen und bei der Kommunikation mit Familie/Arbeit.
  • Für Patient:innen & Angehörige:
    Unterstützung auch für Angehörige (Überforderung, Sorgen, Rollenwechsel) sowie – bei Bedarf – Vermittlung in spezialisierte psychoonkologische oder psychotherapeutische Angebote.

Körper und Psyche wirken zusammen: Stress, Überlastung oder seelische Belastungen können körperliche Beschwerden verstärken – und umgekehrt. In der psychosomatischen Grundversorgung klären wir medizinisch ab und schauen zugleich, welche Faktoren im Alltag eine Rolle spielen. Ziel ist ein verständlicher Zusammenhang, konkrete Entlastung und ein realistischer Behandlungsplan.

  • Typische Themen:
    Schlafstörungen, Erschöpfung, Angst/innere Unruhe, depressive Verstimmung, chronische Schmerzen, funktionelle Beschwerden (z. B. Magen-Darm), Stressfolgeprobleme oder wiederkehrende Beschwerden ohne klare organische Ursache.
  • Nächste Schritte:
    Strukturierte Anamnese und ggf. Diagnostik, kurze unterstützende Gespräche, alltagstaugliche Bewältigungsstrategien und – wenn nötig – Überweisung/Koordination zu Psychotherapie, Fachärzt:innen oder Reha-Angeboten.

Chirotherapie (manuelle Medizin) bedeutet: Wir untersuchen gezielt Gelenke, Wirbelsäule und Muskulatur und behandeln funktionelle Störungen mit angepassten Handgriffen. Ziel ist, Beweglichkeit zu verbessern, Schmerzen zu reduzieren und die normale Funktion wiederherzustellen – nach sorgfältiger Untersuchung und ohne „Gewaltgriffe“.

  • Schwerpunkt:
    Manuelle Diagnostik und Behandlung bei Beschwerden des Bewegungsapparats (z. B. Rücken, Nacken, ISG, Rippen, Schulter) – passend zum Befund.
  • Details:
    Ausführliche Informationen finden Sie im Leistungsbereich „Chirotherapie“.

Ernährungsmedizin (KÄB) steht für Ernährungsempfehlungen auf medizinischer Grundlage – nicht für „Trend-Diäten“. Ziel ist, Risikofaktoren und Beschwerden (z. B. Blutdruck, Blutzucker, Blutfette, Gewicht, Verdauung) alltagstauglich zu verbessern. Wir nutzen dafür Anamnese, ggf. Laborwerte und einen Plan, der zu Ihren Gewohnheiten passt.

  • Details:
    Im Leistungsbereich „Ernährungsmedizin“.
Im Notfall wählen Sie bitte direkt die — NOTFALL NUMMER 112
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